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Sonnenschutz

Was ist UPF?

Was ist UV-Strahlung?

Was bewirkt die UV-Strahlung der Sonne?

Wie lange kann ich mich in der Sonne aufhalten?

Was muss ich beim meinem Kind beachten?

Was muss ich im Urlaub beachten?

Was ist der UVI?

Wie sollte ich mich schützen?

Was muss ich beim Kauf eines Sonnenschirms beachten?

Was ist ein Ampelschirm?

Was für Arten von Sonnenschirmen gibt es?

Welche Befestigung sollte ich für meinen Sonnenschirm verwenden?

Was sind Kickfalten?

Was ist Weissbruch?

 


 

Was ist UPF?

UPF steht für: "Ultraviolet Protection Factor" und ist ein Programm der Australischen Regierung. Bei der Australischen Regierung kann beim Amt für Australian Radiation Protection and Nuclear Safety Agency ein Antrag gestellt werden, bei dem Hersteller von Sonnenschutz-Artikeln ihre Waren testen lassen können. Das UPF-Siegel steht weltweit unter Markenschutz. Firmen die ihre Waren testen ließen, erhalten dieses Siegel und dürfen ihre Artikel mit dem Siegel versehen.

Die Skala des Sonnenschutzes geht von 15 bis 50, wobei 50 den besten Wert darstellt und den höchsten Schutz vor UV-Strahlung bietet. Artikel die einen höheren Wert als UPF 50 erzielen, werden mit dem Siegel UPF 50+ ausgezeichnet.

Was ist UV-Strahlung?

UV-Strahlung steht für "ultraviolette Strahlung". Die ultravioletten Strahlen werden in drei Wellenbereiche eingeteilt. UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen stehen für die drei Wellenbereiche. Je kürzer die Wellenbereiche, desto schädlicher wirken sie sich auf den Menschen aus. Der Wellenbereich der UV-A-Strahlung liegt in einem Bereich von 315 - 400 nm; UV-B-Strahlung: 280 - 315 nm; UV-C-Strahlung: 100 - 280 nm. Obwohl die UV-A-Strahlung im längsten Wellenbereich liegt, ist sie die schädlichste für den Menschen. Die Sonne ist die wichtigste UV-Strahlenquelle. Der UV-Anteil der von der Sonne auf der Erdoberfläche ankommt, ist von der geografischen Lage, Jahreszeit, Wolkenanteil und der Ozonschicht extrem unterschiedlich. In der Stratosphäre wird der energiereiche Anteil der UV-C-Strahlung vollständig gefiltert, sowie ein großer Teil der UV-B-Strahlung (ca. 90 %). Die UV-A-Strahlung hingegen erreicht uns ungefiltert.

Was bewirkt die UV-Strahlung der Sonne?

Die wärmenden Strahlen der Sonne sind für uns sehr wichtig. Nicht nur, dass es Freude bereitet sich im Freien unter der wärmenden Sonne aufzuhalten, die Sonne ist auch für unsere Gesundheit von großer Bedeutung. Geringe Mengen an UV-B-Strahlung werden sogar zur Bildung von Vitamin D benötigt. Um die Bildung von Vitamin D anzuregen, genügt es jedoch dreimal in der Woche für nur zehn Minuten die Sonne zu genießen. Dabei würde es schon ausreichen nur das Gesicht und den Handrücken der Sonne auszusetzen.

UV-A-Strahlung bewirkt eine schnelle, aber kurzfristige Bräune. UV-A-Strahlen sind aber u.a. auch für Hautalterungen und ein erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich. Die UV-A-Strahlen dringen außerdem in die untersten Hautschichten ein.

UV-B-Strahlen sind für eine lange anhaltende Bräune zuständig, erhöhen aber auch das Hautkrebsrisiko. Zudem ist der typische Sonnenbrand eine Folge von zu hoher UV-B-Strahlung.

Zudem kann UV-Strahlung zu grauem Star und Netzhautschäden führen.

Wie lange kann ich mich in der Sonne aufhalten?

Wie lange man sich ungeschützt in der Sonne aufhalten kann, ist ganz unterschiedlich. Durch die unterschiedlichen Hauttypen, können sich dunkelhäutige Typen länger der Sonne aussetzen, als ein hellhäutiger Typ. Jedoch sind auch weitere Faktoren besonders zu beachten. Durch Medikamente, Kosmetik und eventuelle allergische Reaktionen, kann die Zeit, in der man sich der Sonne aussetzen kann stark unterscheiden. Am besten ist eine Typenbestimmung beim Hautarzt machen zu lassen.

Auch der Sonnenstand spielt hier eine bedeutende Rolle. Das Bundesamt für Strahlenschutz misst im Verbund mit dem Bundesumweltamt die täglichen Tagesspitzenwerte an UV-Strahlung. Bei einem Wert von 5-6, können hellhäutige Typen schon nach einer halben Stunde einen Sonnenbrand bekommen.

Was muss ich beim meinem Kind beachten?

Bei Kleinkindern bis zwei Jahren bildet sich die sogenannte Lichtschwiele noch nicht aus. Deshalb sollten Sie Kinder bis zu einem Alter von zwei Jahren nicht der direkten Sonne aussetzen. Die Lichtschwiele bildet sich erst nach einigen Jahren vollkommen aus. Auch in den folgenden Jahren sollten Sie behutsam sein. Wenn sich Ihr Kind länger in der ungeschützten Sonne aufhält, dann achten Sie darauf, dass Ihr Kind einen Hut und eine Sonnenbrille trägt. Neben der Kleidung sollte auch ein Lichtschutzfaktor von mindestens 15 verwendet werden.

Die UV-Strahlung die man als Kind abbekommt, ist ein bestimmter Faktor, der auch noch im Erwachsenen Alter das Risiko an Hautkrebs erhöht. Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand!

Was muss ich im Urlaub beachten?

Durch einen anderen Sonnenstand, können Sie einer höheren UV-Strahlung ausgesetzt sein. Verwenden Sie in Regionen mit einer höheren UV-Strahlung unbedingt einen Lichtschutzfaktor und tragen Sie eine Sonnenbrille. Durch Wasser, oder Schnee, kann sich die Intensität der UV-Strahlung zudem erhöhen. Denn Wasser und Schnee reflektieren die Strahlung.

Was ist der UVI?

UVI steht für "Ultraviolet Index" und beschreibt den am Boden auftretenden Tagesspitzenwert der UV-Strahlung. Je höher der UVI, desto höher ist die Gefahr einen Sonnenbrand zu erleiden. Seit 1993 ermitteln das Bundesumweltamt, sowie das Bundesamt für Strahlenschutz den UVI. Aktuelle Werte zum UVI finden Sie hier.

Wie sollte ich mich schützen?

Generell sollte man sich der Sonnenstrahlung behutsam und nur maßvoll aussetzen, denn bereits ab einem Wert von 3 empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz, sich vor der UV-Strahlung zu schützen. Verschiedene Hersteller von Kleidung und Sonnenschirmen tragen das Siegel UPF. UPF 50+ Siegel versprechen einen sehr guten UV-Schutz und sollten besonders bei Sonnenschirmen vorhanden sein.

Ebenso sollten Sie Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Sonnenschutzfaktor verwenden. Besonders Sonnenbrandgefährdet sind die Schultern, Kopf und Gesichtspartien. Tragen Sie am besten Kleidung, die Sie vor einem Sonnenbrand schützen. Achten Sie besonders auch auf einen Schutz für Ihre Augen und Tragen Sie eine Sonnenbrille. Bei Sonnenbrillen ist zudem darauf zu achten, dass sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen gefiltert werden. Sonnenbrillen die einen niedrigen Schutz aufweisen, können sogar noch gefährlicher wirken. Denn durch die getönten Gläser kann durch die vergrößerten Pupillen mehr UV-Strahlung auf die Netzhaut gelangen.

Gewöhnen Sie Ihre Haut nur behutsam an die Sonne. Besonders in den ersten Sommertagen sollten Sie sich nur für kurze Zeit in der Sonne aufhalten.

Setzen Sie sich der intensiven Sonne nicht häufiger als 50-mal im Jahr aus. Sonnenbrände sind stets zu vermeiden.

Was muss ich beim Kauf eines Sonnenschirms beachten?

Achten Sie beim Kauf eines Sonnenschirms besonders auf den Wert des UPF-Standards. Nur Sonnenschirme mit einem ausreichenden UPF-Standard können Sie auch wirklich schützen. Durch den wechselnden Sonnenstand, sollten Sie zudem drauf achten, dass sich das Dach des Sonnenschirms neigen lässt. So können Sie den Sonnenschirm bequem dem Sonnenverlauf anpassen.

Was ist ein Ampelschirm?

Ein Ampelschirm ist ein Sonnenschirm mit dezentriertem Ausleger. Der Schirmmast befindet sich also nicht in der Mitte des Schirmdachs, sondern außerhalb. Durch einen Ampelschirm gewinnen Sie zusätzlichen Platz unter dem Schirmdach.

Diese Modelle finden in den letzten Jahren immer mehr an Beachtung. Auch bei Ampelschirmen gibt es weitere Unterschiede. Manche Modelle verfügen nur über ein starres Schirmdach, dass sich weder nach links, noch nach rechts neigen lässt. Ausgefeilte Ampelschirme jedoch verfügen auch über die Möglichkeit das Schirmdach zusätzlich zum Schirmmast hin zu verstellen. Durch eine Höhenverstellung lassen sich diese Sonnenschirme zudem auch als Sichtschutz verwenden.

Was für Arten von Sonnenschirmen gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Sonnenschirmen. Bei der Bedienung und den Verstellmöglichkeiten ist nahezu alles möglich. Generell kann man Sonnenschirme in folgende Arten unterteilen:

* Mittelstockschirme
* Ampelschirme / Pendelschirme
* Wandschirme
* Polygonische Sonnenschirme

Die einfachsten Sonnenschirme sind die Mittelstockschirme. Es gibt Sie aus den unterschiedlichsten Materialien. Sonnenschirme aus Aluminium haben sich in den letzten Jahren am Markt durchgesetzt. Sie können im privaten, wie auch im Objektbereich eingesetzt werden. Es gibt sie in nahezu jeder Größe. Auch Schirme von Schirmdachdurchmessern von mehr als zehn Metern sind möglich. Bei höherwertigen Mittelstockschirmen lässt sich das Schirmdach stufenlos verstellen. Manche Mittelstockschirme lassen sich auch in der Höhe verstellen.

Bei den Ampelschirmen befindet sich der Schirmmast außerhalb des Schirmdaches. Ampelschirme bieten somit also besonders viel Platz unterhalb des Schirmdaches. Neben der Bezeichnung Ampelschirm ist auch die Bezeichnung Pendelschirm geläufig.

Wandschirme können, wie der Name schon sagt, an der Wand befestigt werden.

Sonnenschirme mit einer polygonischen Form sind nichts anderes als Schirme mit einem besonders geformten Schirmdach. Diese Sonnenschirme bietet unter anderem die Firma Tuuci an.

Welche Befestigung sollte ich für meinen Sonnenschirm verwenden?

Genauso vielfältig wie die Arten der Sonnenschirme sind auch die Befestigungsmöglichkeiten. Die einfachste Art einen Sonnenschirm aufzustellen ist mittels eines Sockels. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass das Gewicht des Schirmsockels ausreichend ist. Größere Modelle mit einer Fläche von ca. 12 qm benötigen einen Standfuß von ca. 90 kg. Natürlich ist das Gewicht auch ausschlaggeben wie sich das Schirmdach des Sonnenschirms verstellen lässt. Kann das Dach beispielsweise bis auf 90° geneigt werden, bedeutet das natürlich auch, dass Windböen mit der gesamten Kraft auf die Schirmfläche auftreffen können. Viele Sonnenschirme sind bis zu einer bestimmten Windstärke getestet. Setzen Sie Ihren Sonnenschirm keine stärkeren Belastungen aus, als die vom Hersteller empfohlenen Höchstgrenzen.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Bodenhülsen. Bodenhülsen haben den großen Vorteil, dass diese ebenerdig verbaut werden können, und somit keine Stolper-Gefahr darstellen.

In der Gastronomie werden oftmals Platten verwendet, die mit dem Boden verschraubt werden können. Diese Platten werden bei festen Böden eingesetzt, bei denen der Einbau von Bodenhülsen nicht möglich ist.

Ampelschirme können mit Auslegern auch wandmontiert werden. Die Wandmontage bietet sich an, wenn bereits verlegte Granitplatten nicht durch eine Bodenhülse, oder eine aufgeschraubte Platte beschädigt werden sollen.

Kleinere Sonnenschirme können an Balkonen durch Befestigungen an dem Balkongeländer oder am Mauerwerk auch angeschraubt werden.

Was sind Kickfalten?

Markisenstoffe weisen einige Eigenschaften vor, die auf Grund der Beschaffenheit des Stoffen zurückzuführen sind. So können bei Markisenstoffen unter anderem Knickfalten entstehen. Speziell bei hellen Stoffen können Oberflächenreflektionen entstehen, die im Gegenlicht dunkler wirken.

Was ist Weissbruch?

Unter Weissbruch versteht man helle Streifen, die beim Knicken des Stoffes entstehen können. Dieser Effekt tritt bei Markisenstoffen auf. Nach einiger Zeit verschwinden diese hellen Streifen jedoch wieder.

 

Glatz Sonnenschirme

Glatz, Sonnenschirm-katalogIn diesem Glatz-Sonnenschirm-Katalog finden Sie unser Sortiment, das speziell für den privaten Einsatz im Garten, auf Terrassen oder Balkonen zusammen gestellt wurde.


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Tipps zum Sonnenschutz

Sonnenschutz ratgeber, SonnenschirmDamit Sie die schönste Jahreszeit auch wirklich unbeschwert geniessen können, lohnt es sich, einige Verhaltensmassnahmen zu beherzigen. Die sind weder kompliziert noch einschränkend. Dafür können Sie die Sonne mit Haut und Haar geniessen.

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