Garten & Outdoor
Jetzt im März geht die große Pflanzzeit wieder los und alles stürzt sich auf den nun doch schon lange in Winterpause liegenden Garten. Spätestens, wenn die ersten Pflanzen zu treiben anfangen und erste Blätter bekommen, sieht man ob die eigenen Pflanzen den Winter überlebt haben.
Gerade die
winterharten Stauden sind da sehr faszinierend. Sie sterben oberirdisch oft schon im Herbst ab, überwintern dann wohlbehütet im Boden und spitzen dann aber oft schon früh ab März aus dem Boden heraus. Einige Stauden blühen auch schon sehr Früh. Besondere Farbtupfer im Staudenbeet geben z. B. die meisten Primelsorten oder die frühblühenden Küchenschellen.In dieser Zeit, wo das Auge noch nicht vom Blütenrausch des späteren Frühjahrs verwöhnt ist, freut man sich über jeden Farbklecks. Aber auch im Bereich der
Ziersträucher gibt es sehr schöne frühblühende Sorten.
So erfreut uns die Forsythie jedes Jahr aufs neue mit ihrer leuchtend gelben Blütenfarbe. Konträr dazu leuchted die Blutjohannisbeere mit intesivem Rot. Wer das besondere mag und gerne auch mal etwas Pflanzt, was der Nachbar nicht hat, der sollte sich einmal die Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum) ansehen - dezent weiß und doch etwas ganz besonderes.
Wer eine Gartenbepflanzung genau plant wird feststellen, dass die Sommerblüte einfach zu besetzen ist. Die Pflanzenauswahl für den frühen und späten Blühzeitraum im Jahr ist deutlich komplizierter. Zur Beratung wendet man sich am Besten an den Gärtnermeister seines Vertrauens.